Utility

Explizit personalisierte Filter

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MyToys hat eine Funktionalität eingeführt, über die die Filter explizit personalisiert werden können. Dabei können grob die Eigenschaften des Kindes in Form von “Geschlecht” und “Alter” angegeben und gespeichert werden. Der Filter wird dann automatisch in jeder Kategorie angezeigt, so dass die persönliche Einschränkung des Sortiments auf jedes Sortiment angewendet wird, ohne dass erneut Filtereinstellungen vorgenommen werden müssen. Die Einstellungen werden im Cookie bzw. für angemeldete User im Profil gespeichert.

Diese Funktionalität ist besonders für Shops mit großen heterogenen Sortimenten geeignet, bspw. für Otto, Amazon oder auch Anbieter wie Zalando. Auf deren Zielgruppen übertragen könnten Kriterien wie “Marke”, “Farbe”, “Passform” oder auch “Größe” für unterschiedliche Sortimente angegeben werden. Durch die Möglichkeit mehr als einen persönlichen Filter anzulegen können verschiedene Szenarien abgedeckt werden, zum Beispiel die Eigenschaften verschiedener Personen oder auch Anlässe. In Summe also ein leicht zu bedienendes Feature mit hohem Kundennutzen. Voraussetzung für einen zuverlässigen Einsatz sind natürlich umfangreiche und konsistent gepflegte Produktdaten/-attribute.

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Cross- oder Up-Selling auf der Artikeldetailseite

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Feature: Produkt-Empfehlungen auf der Artikeldetailseite

Artikel: Product Pages: Should you cross-sell or up-sell?

PredicitveIntent, ein Anbieter von Personalisierungs- und Recommendation-Software hat aufgrund von Analysen herausgefunden, dass Up-Selling auf der ADS besser funktionier als Cross-Selling:

Up-sells perform around 20 times better than cross-sells on a product page.

An up-sell is where suggested products are similar to the product in view, but more expensive – a great way for retailers to increase their revenue.

It demonstrates that product page suggestions are not that effective when using the simple “people who bought this also bought” algorithms commonly used for cross-sell suggestions.

 

Cross-Sells hingegen scheinen im Checkout-Prozess besonders gut zu funktionieren:

Checkout page cross-sell suggestions receive, on average, the second highest amount of clicks after homepage product suggestions

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Promotion-Streifen

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Feature: Promotion-Streifen unterhalb der Top-Navigation

Artilkel: Useful e-commerce trends: the promo strip

This post highlights a simple, useful feature that’s crept onto most of the UK’s largest e-commerce sites over the last couple of years, with no real coverage.

“The promo strip” is not new, but has slowly caught on to the point it’s almost standard for high street retailers, yet still fairly rare on smaller sites.

It’s a very useful addition from both the customer perspective (quickly informative without being overbearing) and from the brand perspective (conversion orientated without being overbearing!).

 

Der Artikel zeigt Bespiele von 12 verschiedenen Online-Shops.

 

 

Das Feature ist auch in einigen deutschen Online-Shops wie z.B. Zalando (oberhalb der Top-Navi) oder Conley’s zu sehen.

E-Mails mit Interaktion

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Feature: API, die es ermöglicht, Interaktion direkt in eine E-Mail zu verlagern.

Artikel: The PowerInbox API Lets You Turn Emails Into Interactive Experiences

Boston-based PowerInbox, [...], has just launched an API (in beta) that is a marketer’s dream. Anyone from developers to publishers can add ecommerce, videos, photos, real-time updates and more right in the body of email messages.
[...]
The true beauty of PowerInbox is the fact that it removes the click-through step from the sales funnel. You could literally start shopping right there in an email, as you can see in the video below:

Intelligente Artikel

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Autor: Benjamin Rund

Artikel: Gastbeitrag: Die wahren Treiber des E-Commerce – perfekte Produktinformationen

In dem Artikel sind einige Interessante Effekte eines PIM-Systems beschrieben, die jedoch stark unter der Effizienz-Brille betrachtet wurden:

“Durch die schnelle Integration der Produktinformationen und der hohen Flexibilität im Webshop kann laut der Heiler-Studie die Bearbeitungsdauer und die Anpassung des Artikels von 12,5 Minuten ohne PIM auf 8 Minuten mit PIM gesenkt werden.”

“Bei der Aufbereitung dieser Daten für mehrere Kanäle kann die Dauer exponentiell nach oben schießen und ist nicht mehr effizient Ein Viertel (25 %) der Händler ohne ein PIM-System benötigt laut Studie zur Datenpflege mehr als 60 Minuten für die Erstellung eines Artikels. Mit einem PIM-System sinkt die Quote bei den Händlern jedoch auf 4 %, was die schnellere Prozessbearbeitungszeit eindeutig nachweist.”

“Sämtliche Optimierungsmaßnahmen aus vorhergehenden Abschnitten können unter den folgenden vier, stark vereinfachten, Aspekten veranschaulicht werden:

schnelles Time-to-Market
Kostensenkung
Umsatz- / Ertragssteigerung
funktionierendes Geschäftsmodell
Diese Aspekte kann eine leistungsfähige Product-Information-Management-Lösung unterstützen. Dies führt laut der Heiler-Studie bei den befragten Unternehmen, die ein PIM-System einsetzen, zu besseren Conversion Rates, höheren Margen, mehr Neukunden und mehr Umsatz pro Kunde.”

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Iterative Personalisierung

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Amazon geht seit einiger Zeit den Weg der iterative Personalisierung. D.h. auf Basis des eigenen Nutzerkaufverhaltens und dem ähnlicher Kunden sowie grundsätzlicher inhaltlicher Verbindungen zwischen Artikeln/ Sortimenten werden Recommendations automatisch “generiert”. Die Ergebnisse und die Art wie sie berechnet wurden wird dem Nutzer allerdings immer stärker transparent gemacht, um ihn damit dazu zu bewegen, ein irrelevantes Produkt aus der Berechnungsgrundlage für zukünftige Empfehlungen selbst zu “eliminieren”, sei’s, weil es nur ein Geschenk war, man es schon besitzt, man es nicht mag oder ohne einen Grund anzugeben. Folgendes Beispiel verdeutlicht die Möglichkeiten und die Intensität, mit der amazon.com die Kunden auffordert, an dem Sortimentsgestaltung mitzuarbeiten.

 

Iterative Personalisierung

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Zielgruppenspezifischer Artikelcontent

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Artikel: A Fashion Revolution?

Autorin: Vanessa Friedman

Ein wirklich spannendes Beispiel für extrem umfangreichen und zielgruppenspezifischen Content bietet die Website des belgischen Designers Bruno Pieters.

Because this site, which will sell a collection of 56 pieces for men and women (only 20 items of each style will be made, including different sizes) by Mr Pieters, and then start offering collections by guest designers in three months (he wouldn’t tell me who they were), is transparent, and mostly sustainable. Let me say that again: transparent financially and in terms of manufacturing.

Since I know this is hard to imagine, let me explain. You go to “collection” and, say, you click on a coat. Under the section “material information” you will find the description of material used, its composition, weight, yarn or piece-dyed, the origin of the raw material, who spun it, who wove it, whether it is organic, if so, what certificate it has earned (and what said certificate means), and a website for the supplier – and you will find this for the fabric, the zipper, the lining, the trim, the label, the buttons, the thread and so on.

Link auf die Website

Wie adressiere ich besser die Bedürfnisse meiner Kunden?

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Alex Osterwalder, führender Forscher und Berater im Bereich Business Model Analysis & Design, fokussiert sich zur Zeit auf die Weiterentwicklung seines Frameworks “The Business Model Ontology“. Sein aktueller Blog-Beitrag “the customer value canvas” zeigt wie eine analytische Vorgehenswese durch Visualisierung zur besseren Identifikation und Adressierung der Kundenbedürfnisse führen kann.

 

Customer Value Canvas

Die Customer Value Canvas forciert strategische Diskussion auf einem hinreichend konkreten Level, um operativ verwertbare Ergebnisse zu erzielen. Wie immer greift Alex auf fundierte und erprobte Methoden zurück und kombiniert sie miteinander. Der Frage nach den zentralen Kundenbedürfnissen deckt er u.a. durch die “The Empathy Map” auf. Ähnliche Instrument werden zwar schon länger in der Produktentwicklung (z.B. jobs-to-be-done = user stories) verwendet, dabei geht es jedoch meist um die Optimierung einzelner Produkte oder Services. Auf diesem abstrakteren Level und gemeinsam mit allen Leistungsverantwortlichen hilft es jedoch, jede Leistungsart, also die Kernleistungen (z.B. Sortiment), die Vertriebsleistungen (z.B. Features eines Online-Shop oder die Entsorgung von Produkten) und die Beziehungsleistungen (z.B. Premium Dienste a la amazon prime) so zu kombinieren und verbessern, dass ein überragendes Leistungsangebot entsteht.

 

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