Jan Milz

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Beiträge von Jan Milz

Neil Perkin: The Rise Of Product Management

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What is a good pithy description for the role of a Product Manager?

A product manager in the digital space is someone who really owns the whole process of creating and executing products that audiences love.

Zum Artikel von Neil Perkin

Nutzer werden immer ungeduldiger – Ladezeit wird zunehmend wichtiger

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Die folgende Infografik zeigt – wenn auch leicht polemisch – interessante Statistiken rund um das Thema Performance.

Amazon Pagination Screencast

Schneller Blättern in Produktlisten

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Feature: Paginierung in der Amazon Produktliste, Layer: Interaktion

Die Amazon Produklisten bieten das folgende Frontend-Performance-Feature: Paginiert man durch die Produktlisten, wird im Hintergrund bereits die erste Reihe Produkte der nächsten Seite vorgeladen. Beim Klick auf den Paginationslink springt der Browser nach oben, die bereits geladenen Produkte werden sichtbar und die weiteren Reihen der Produktliste werden dynamisch nachgeladen.

Der folgende Screencast verdeutlicht die Funktion:

beta.thumbalizr.com

Akzeptanzkriterien einer User Story als detallierte Szenarien

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Artikel: Dan North: What’s in a Story?
zu finden: http://dannorth.net/whats-in-a-story/

 

Dan North beschreibt ein Schema für User Stories, welches in akzeptanztestgetriebener Entwicklung (BDD, ATDD) zum Einsatz kommt.
Im Folgenden wird der Aspekt der szenarienbasierten Beschreibung von Akzeptanzkriterien betrachtet.

 

Analyse: ☆☆☆☆☆ 

 

Konzeption: ★★★★★ 

Dan North empfiehlt zunächst das folgende Schema für User Stories: [Title, Narrative, Scenarios]

Title (one line describing the story)

Narrative:
As a [role]
I want [feature]
So that [benefit]

Acceptance Criteria: (presented as Scenarios)

Scenario 1: Title
Given [context]
And [some more context]…
When  [event]
Then  [outcome]
And [another outcome]…

Scenario 2: …

Die Titel helfen, Szenarien voneinander zu unterscheiden und geben einen guten Überblick über das VErhalten der Story:

The scenario title should say what’s different
You should be able to line up the scenarios side by side, and describe how they differ using only the title. In our example, we can see that the scenario descriptions say only what’s different between each scenario

Szenarien werden im “Given, When, Then”-Format beschrieben:

The scenario should be described in terms of Givens, Events and Outcomes

Die Vorbedingungen jedes Szenarios sollten minimal, d.h. nur für das beschriebene Verhalten definiert sein. Gleichzeitig müssen aber alle notwendigen Vorbedingungen vorhanden sein:

The givens should define all of, and no more than, the required context
Any additional givens are distracting [...] . Similarly any missing givens are really assumptions. If you can get a different outcome from the givens provided, then there must be something missing.

Das Event (das WHEN)  eines Szenarios beschreibt i.d.R. die eine Funktion, die durch die User Story behandelt wird. Alle Szenarien fokussieren ein Feature und beschreiben somit seine unterschiedlichen Ausprägungen.

The event should describe the feature
The event itself should be very simple, typically only a single call into the production code.

Durch diese frühe Kommunikation des Kunden (repräsentiert durch PO oder Product Manager) mit Entwicklern und Stakeholdern über das Verhalten einer Funktion werden allen Beteiligten die Anforderungen und Erwartungen an die Story transparent, evtl. Lücken werden frühzeitig sichtbar.

Summary
[...] The acceptance criteria are an intrinsic part of the story – in effect they define the scope of its behaviour, and give us a shared definition of “done”. They are also used as the basis for estimation when we come to do our planning.

Most importantly, the stories are the result of conversations between the project stakeholders, business analysts, testers and developers.

Implementierung: ★☆☆☆☆ 


Die Szenarien dienen als Blaupause für Akzeptanztests, sie können direkt in cumumber, jBehave, bhat o.ä. implementiert werden.

Betrieb: ★★☆☆☆ 


Die implementierten Akzeptanztests können später im Betrieb für die Regression automatisiert werden.

Das Google Panda Update erreicht Deutschland

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Gut ein halbes Jahr später als die USA erreicht nun das „Google Panda Update“ wie von vielen bereits prognostiziert auch Deutschland am 12.08.2011.

Bei diesem Algorithmus-Update, das im Ganzen als qualitätsverbessernde Maßnahme zu bewerten ist, gibt es keine Gewinner sondern nur Verlierer: Für den Nutzer minderwertige Seiten wurden in ihrer Sichtbarkeit teils erheblich abgewertet, Traffic-Einbußen von 50% und mehr können die Folge sein. Detaillierte Toplisten liefern Searchmetrics und sistrix jeweils gemessen anhand des eigenen Sichtbarkeitsindex.

Unter den Verlierern befinden sich neben z.B. Content-Farmen (Artikelsammlungen, Frage & Antwort Portale) und Personensuchmaschinen auch diverse E-Commerce-Seiten, vor allem im Preisvergleichssegment: Ciao.de, Kelkoo.de, Preisroboter.net, Kelkoo.de, Yopi.de oder Moebel.de befinden sich unter den Top-Verlierern. Interessanterweise sind idealo.de, guenstiger.de und billiger.de nicht von diesem Update betroffen.

Die massenhafte Ansammlung fremder Inhalte ist eine Hauptursache. Daneben scheinen eine hohe Bounce Rate, geringe Verweildauer oder ein Missverhältnis von Content zu Werbung zusätzlich zu einer Abwertung beizutragen. Das Panda Update zielte auf textlastige Inhalte, Seiten mit multimedialen Inhalten wie Videos sind zunächst verschont worden.

In den USA wurde das Update im Übrigen mehrfach nachgebessert, so dass bisher nicht betroffene Seitenbetreiber keinesfalls aufatmen können.

 

Auf den ersten Blick lassen sich zwei Implikationen für das Category und Product Management ableiten:

 

1. Einzigartiger Content wird zunehmend wichtiger.

War dieser bisher ein eher seltenes Alleinstellungsmerkmal, dass sich auf bessere Rankings ausgewirkt hat, kann verwendeter Fremd-Content nun zu einer algorithmischen Abwertung führen, die evtl. nicht mehr aufgehoben wird. Auch die Verlinkung von bereits abgewerteten Seiten könnte sich in Zukunft negativ auswirken.

Dass das Thema Content-Dubletten ein aktuelles Problem im Shoppingumfeld darstellt, zeigt dieses Beispiel: Nimmt man einen beliebigen Artikel, in diesem Fall einen Trenchcoat von otto.de und gibt einen Teil des Beschreibungstextes als exakte Suchphrase in Google ein, erhält man > 30.000 Ergebnisse von Seiten, die alle den gleichen Beschreibungstext dieses Artikels verwenden. Für die Suchmaschine ist nicht erkennbar, welcher dieser Seiten der originären Beschreibungstext zuzuordnen wäre.

Das Ziel des Category Managers muss es also sein, für das eigene Sortiment einzigartige und zudem qualitativ hochwertige Inhalte vorzuhalten. Das kann je nach Größe des Shops sehr aufwändig und teuer werden.

Eine weitere Herausforderung stellt die Integration der eigenen Inhalte über Produktfeeds in z.B. oben genannte Portale und Preissuchmaschinen dar: Einerseits ist der zielgerichtete Traffic-Zuwachs absolut erwünscht, andererseits birgt die so eigens verursachte Content-Duplikation die Unsicherheit und Gefahr in Zukunft ebenfalls von einem algorithmischen Update betroffen zu sein.

Eine zusätzliche Content-Produktion für Portale und Suchmaschinen könnte hier Abhilfe schaffen, verursacht aber gleichzeitig erhebliche zusätzlichen Aufwand in der Content-Produktion.

 

2. E-Commerce-Content wird multimedialer.

Neben Artikelbildern können in Zukunft Videoformate, interaktive Magazine oder auch Spiele eine wichtige Rolle in Online-Shops spielen. Product Manager sollten sich in diesen im Web recht jungen Bereichen bewegen können.

Breuninger beispielsweise reichert das Angebot um die Formate BreuningerTV und BreuningerTrends an. Videos und Flash-Magazinen stellen Produkte mit einer direkten Verlinkung in den Shop vor. Dieser Ansatz ist durchaus vielversprechend und zukunftsweisend.

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